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- Diminutive üben
- Rumpelstilzchen
Eine Reise durch die Märchenwelt
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Schneewittchen bei den sieben Zwergen
Ziehe die Wörter aus dem Wortkasten an die passenden Stellen im Text. Du kannst auch zuerst ein Wort und danach die passende Lücke antippen.
Es war einmal ein Mädchen, das Schneewittchen hieß. Als es vor seiner bösen Stiefmutter fliehen musste, fand es im Wald ein . Darin standen sieben , sieben und sieben . Auf dem Tisch lagen sieben , und an der Wand hingen sieben .
Am Abend kamen die sieben Zwerge nach Hause. Sie staunten über das fremde Mädchen und boten ihm ein für die Nacht an. Schneewittchen bedankte sich und erzählte ihnen seine Geschichte.
Die Zwerge versprachen, auf das Mädchen aufzupassen. Doch die böse Königin gab nicht auf. Sie verkleidete sich als alte Frau und brachte Schneewittchen ein mit einem vergifteten Apfel.
Gut gemacht! Was fällt dir auf?
Viele Gegenstände in diesem Märchentext haben einen besonderen Namen: Häuschen, Bettchen, Tellerchen, Becherchen, Löffelchen, Mäntelchen und Körbchen.
Diese Wörter sind Verkleinerungsformen, auch Diminutive genannt. Häufig bildet man sie mit der Endung -chen. Eine weitere typische Endung ist -lein, zum Beispiel in Röslein.
Wichtig: Nomen mit den Endungen -chen und -lein sind immer sächlich. Es heißt also das Häuschen, das Bettchen und das Körbchen.
Didaktisch bearbeiteter Übungstext, keine wörtliche Wiedergabe einer Grimm-Ausgabe.
Mach es kleiner! – Diminutive im Deutschen
Wie bildet man Verkleinerungsformen? Übe in drei Stufen: zuerst die Endungen, dann die Umlaute und schließlich die Anwendung im Satz.

Ein armer Müller behauptete gegenüber dem König, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Obwohl das eine offensichtliche Lüge war, ließ der gierige König das Mädchen in eine Kammer sperren. Er drohte ihr mit dem Tod, falls sie bis zum Morgen das Stroh nicht verwandelt hätte.
Das Mädchen weinte verzweifelt, bis plötzlich ein kleines Männchen erschien. Es versprach zu helfen, sofern sie ihm ihren Schmuck gäbe. Zweimal rettete das Männchen sie, doch beim dritten Mal verlangte es ihr erstes Kind. Nachdem die Müllerstochter Königin geworden war und ein Kind geboren hatte, forderte das Männchen seinen Lohn. Die Königin flehte um Gnade, woraufhin das Männchen ihr drei Tage Zeit gab, seinen Namen zu erraten.
Sie schickte Boten aus, damit diese im ganzen Land nach ungewöhnlichen Namen suchten. Ein Bote beobachtete das Männchen im Wald beim Tanzen, während es laut sang: „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind. - Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß'!“ Sobald die Königin den Namen „Rumpelstilzchen“ aussprach, zerriss sich das Männchen vor Zorn selbst.