Hallo und Tschüss

  • Lektionscomic
  • Text und Ton
  • Übungen
  • Didaktik

your content here…

In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, einen anderen Menschen zu begrüßen. Welche Begrüßung man benutzt, hängt von der Situation ab.

Am Morgen sagt man oft „Guten Morgen!“. Tagsüber kann man „Guten Tag!“ sagen. Am Abend passt „Guten Abend!“. Diese Begrüßungen sind höflich und passen besonders gut, wenn man eine Person noch nicht gut kennt.

„Hallo!“ ist viel einfacher und sehr häufig. Man kann „Hallo“ zu Freunden, Kollegen, Nachbarn oder auch zu Menschen sagen, die man gerade kennenlernt.

Bei guten Freunden und in der Familie ist die Begrüßung oft noch lockerer. Man sagt zum Beispiel „Hi!“, „Na?“ oder einfach „Hallo!“. „Na?“ bedeutet hier ungefähr: „Wie geht es dir? Was gibt es Neues?“

Auch regional gibt es Unterschiede. In Norddeutschland hört man häufig „Moin!“. Das Interessante: „Moin“ kann man nicht nur am Morgen, sondern den ganzen Tag sagen. In Süddeutschland und Österreich ist dagegen „Servus!“ verbreitet.

Natürlich muss man sich nicht nur begrüßen, sondern auch verabschieden. Wenn man ein Geschäft oder ein Büro verlässt, kann man höflich „Auf Wiedersehen!“ sagen. Am Telefon sagt man „Auf Wiederhören!“.

Unter Freunden ist „Tschüss!“ sehr üblich. Man kann auch „Bis bald!“, „Bis morgen!“ oder „Bis später!“ sagen.

Eine kleine Begrüßung oder ein freundliches „Tschüss“ ist also mehr als nur ein Wort. Es zeigt: Ich habe dich gesehen, ich nehme dich wahr und ich verabschiede mich freundlich von dir.

Typisch Deutsch?! – Begrüßen und Verabschieden
Typisch Deutsch?! · A1

Begrüßen und Verabschieden

Welche Begrüßung passt zu welcher Situation?
👋

Interaktives Training

Entdecken → Üben → Dialog → Mission

Typisch Deutsch?! – Begrüßen und Verabschieden
Typisch Deutsch?! · A1

Begrüßen und Verabschieden

Welche Begrüßung passt zu welcher Situation?
👋

Interaktives Training

Entdecken → Üben → Dialog → Mission

content here…

Empfehlung für Lehrerinnen und Lehrer

Vom Comic über Text und Ton zu den interaktiven Übungen

Der Comic bildet den visuellen Einstieg in das Thema. Die Lernenden können zunächst ohne Leistungsdruck betrachten, was passiert, und die dargestellten Situationen über Bilder, Gestik und kurze Sprechblasen erschließen. Dabei geht es noch nicht darum, jedes Wort zu verstehen. Entscheidend ist zunächst: Wer spricht mit wem, in welcher Situation und mit welcher Absicht?

Anschließend führt der Text vom visuellen zum sprachlichen Verstehen. Die Lernenden lesen die Begrüßungen und Verabschiedungen und erkennen, dass unterschiedliche Formulierungen zu unterschiedlichen Situationen passen. Bekannte Wendungen wie „Guten Morgen!“, „Hallo!“ oder „Tschüss!“ werden dabei mit konkreten Alltagssituationen verbunden.

Im nächsten Schritt kommt der Ton hinzu. Die Lernenden hören die sprachlichen Wendungen und können sie zunächst einfach wiedererkennen. Danach empfiehlt es sich, einzelne Ausdrücke nachzusprechen. So wird aus dem gelesenen Wort eine hör- und sprechbare sprachliche Einheit.

Erst danach beginnt das interaktive Üben. Die Lernenden entscheiden selbst, welche Begrüßung oder Verabschiedung zu einer Situation passt. Dabei wird das zuvor über Bild, Text und Ton aufgebaute Wissen aktiv abgerufen und angewendet.

Die Abfolge folgt damit einem einfachen Prinzip:

sehen → verstehen → lesen → hören → nachsprechen → entscheiden → anwenden

Für den Unterricht bietet sich an, die Lernenden zunächst allein oder zu zweit mit Comic, Text und Ton arbeiten zu lassen. Anschließend können einzelne Situationen gemeinsam besprochen und als kurze Dialoge nachgespielt werden.

Besonders bei A1-Lernenden sollte die Lehrkraft nicht jede sprachliche Einzelheit erklären. Die Lernenden sollen vielmehr erleben, dass sie eine Situation verstehen und sprachlich bewältigen können. Die interaktiven Übungen dienen dabei nicht nur der Kontrolle, sondern bilden den Übergang vom rezeptiven Lernen zum eigenen Sprachhandeln.

Tipp: Lassen Sie die Lernenden am Ende eine eigene kleine Situation formulieren: Wen treffe ich? Wo bin ich? Was sage ich zur Begrüßung? Was sage ich zum Abschied? So wird aus dem gelernten Wortschatz eine persönliche Sprachhandlung.ur content here…

Schreibe einen Kommentar

×
In den Merkzettel des Lern-Assistenten gelegt! ⭐